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Gelbvieh/Frankenvieh

Rassebeschreibung Gelbvieh/Frankenvieh

Kennzeichen:

Mittel- bis großrahmiges Rind mit guter Bemuskelung und kräftigem Knochenbau. Sehr widerstandfähige Klauen. Behornt.

Verbreitung:

Das Hauptzuchtgebiet: Unter-, Ober- und Mittelfranken. Daneben bestanden die Zuchtverbände Südniedersachsen, Nordhessen und Thüringen (inzwischen aufgelöst). Als Mutterkühe in ganz Deutschland, größere Mutterkuhbestände in den neuen Bundesländern. Große Mutterkuhbestände außerhalb Europas.

Herkunft:

Auf einen rotbraun gefärbten keltisch-germanischen Landschlag zurückzuführen. Das altfränkische Rind war von sehr kleiner Statur. Nachdem schwerere Zugochsen benötigt wurden, begann man ab ca. 1800 mit der oft planlosen Einkreuzung anderer Rinderrassen. Um 1875 begann die beständige Reinzucht auf Einfarbigkeit (gelb), Arbeitstüchtigkeit und Frohwüchsigkeit.

Eigenschaften und Leistung:

Fleischbetonte Zweinutzungsrasse. Frohwüchsig, futterdankbar. Problemlose Abkalbungen, lange Nutzungsdauer. Jahresmilchmenge bei ca. 5500 kg. Die tägliche Zunahme der Mastbullen beträgt ca. 1200 - 1300 g. Feinfaseriges, gut marmoriertes Fleisch.

Besonderheiten:

Sehr gut als Fleischrasse in der Mutterkuhhaltung einsetzbar, jedoch von ausländischen Fleischrassen verdrängt.

Bestand:

Der Gesamtbestand der Rasse ist stark rückläufig. Halbierung der Anzahl von Herdbuchkühen zwischen 1988 und 1994 von 24.000 auf 12.000 Tiere.

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